Ratgeber: Trampolintypen

Trampolintypen

19 Mai Ratgeber: Trampolintypen

Die kleine Welt der Trampoline, verschafft euch einen Überblick zu Trampolintypen. Minitrampoline mit und ohne Stahlfedern, Inground oder auch als Klapp.

Die kleine Welt der Trampoline

Es gibt nicht nur eine Vielzahl von Trampolinanbietern sondern ebenfalls von Trampolintypen auf dem Markt. Um die Anbieter wollen wir uns heute nicht kümmern, sondern um die Trampolinarten. Welche, erfahrt ihr folgend.

  • Minitrampoline mit Federn
  • Minitrampoline mit elastischen Bändern
  • Ingroundtrampoline
  • Klapptrampoline

Trampolinspringen liegt ja momentan voll im Trend und das nicht erst nach dem diverse Z-Promis für das Springen Werbung machen. Wobei ich vielleicht noch nicht mal von einem Trend sprechen möchte. Trampolinspringen hat sich voll etabliert und ist mittlerweile ein gutes Mittel um Kondition zu tanken oder den Kreislauf in Schwung zu bringen. Welche Trampolinart für euch die beste ist, kann jetzt nur schwer beantwortet werden.

Sind die Unterschiede beim Minitrampolin aber wirklich so entscheidend? Mit Federn, oder mit Elastobändern? Wo liegen hier die Unterschiede? Fangen wir an mit dem befederten.

 

 

Minitrampolin mit Stahlfedern

 

Fitness Minitrampolin
Ampel 24 Minitrampolin

Nachteile

Habt ihr schon einmal versucht Federn zu biegen? Was konntet ihr feststellen? Richtig, der Widerstand ist sehr groß. So ist es auch bei einem Minitrampolin mit Federn. Die Elastizität einer Feder spiegelt sich ebenfalls im Sprungwiderstand wieder. Der Springer muss also viel mehr Power aufwenden um beim Springen von der Stelle zu kommen. Wer unter Rückenbeschwerden leidet, für den ist das Trampolin durch die geringe Elastizität der Sprungfedern eher kontraproduktiv. Ebenfalls können Federn nach hoher, dauerhafter Belastung anfangen zu quietschen, was sich durch eine hohe Geräuschentwicklung wiederspiegelt. Auf Dauer kann es für euch und auch für eure Umgebung schon recht störend sein. Minitrampoline werden meist nur mit einer Federlänge angeboten. Der Springende hat also keinerlei Möglichkeit den Sprungwiderstand in irgendeiner Form zu regulieren.

Vorteile

Was allerdings für die Stahlfedern spricht, ist die hohe Lebensdauer und die geringen Wartungsintervalle. Nach vielfacher Beanspruchung des Trampolins kann es natürlich hier und da schon vorkommen, dass die Federn ein wenig an Spannkraft verlieren und ausgetauscht werden müssten.

 

Minitrampolin mit elastischen Bändern

 

Ampel 24 Minitrampolin Elastik-Bänder
Einstellbare Bänder

Nachteile

Was beim Vergleich von Federn bzw. Bändern auffällt, ist der gesteigerte Preis der Minitrampoline mit Elastobändern. Was jetzt nicht unbedingt sehr negativ ist, wenn es der Gesundung von Rücken oder Kniegelenken dient. Achtet beim Kauf bitte unbedingt auf die Maximalbelastung. Trampoline mit elastischen Bändern sind meist weniger belastbar wie Trampoline mit Stahlfedern. Wie bei dem anderen Trampolintyp auch, sind die Bänder natürlich auch nicht ewig haltbar sondern können mit der Zeit porös werden. Achtet bitte hier auf eine gute Ersatzteilbeschaffung. Bestellt lieber bei einem Händler der vielleicht etwas teurer ist, dafür aber die Gummibänder nachliefern kann.

Vorteile

Was dem einen Nachteil ist des anderen Vorteil. Ein Minitrampolin mit Gummibändern ist sehr elastisch und beansprucht Rücken oder Bandscheibe nicht in dieser Form wie ein Trampolin mit Stahlfedern. Oft sind die Bänder variabel einstellbar. Ihr könnt den Härtegrad also selbst bestimmen und er kann auf das jeweilige Springergewicht oft gut angepasst werden. Hier aber auch bitte auf die verschiedenen Anbieter achten. Ein Härtegrad führt schnell zu Langeweile.

Fazit: Für jeden der nur ein bisschen Fitness zu einem günstigen Preis haben möchte, ist das Minitrampolin mit Stahlfedern ideal. Möchtet ihr aber täglich mit gewachsener Intensität hüpfen, empfehle ich das Trampolin mit den Elastobändern. Es ist verstellbar und rückenschonender.

 

Ingroundtrampoline

 

Ingroundtrampoline sind Sprunggeräte die in den Boden eingelassen werden und oft ohne Sicherheitsnetz auskommen. Es gibt diese Arten in verschiedenen Formen. Ob in rund, rechteckig oder oval. Auch erhaltet ihr verschiedene Größen. Von 3 Meter bis hoch zu 5-6 Meter.

Loch für das Inground
Inground ohne Netz

Nachteile

Was beim Inground etwas nervig ist, ist die Tatsache, dass ihr ein Loch benötigt und zwar so tief und breit das es vernünftig reinpasst und das Sprungtuch nicht den Boden berührt. Mit der Hand ist dies wirklich schwer zu bewerkstelligen. Ein kurzes Beispiel zur Veranschaulichung. Bei einem Ingroundtrampolin mit einem Gesamtdurchmesser von 430 cm, benötigt Ihr ein Loch in der Breite von 390 cm und in der Tiefe von 75 cm. Jeder der schon einmal im Garten gearbeitet hat, weiß wie schwer das ist. Zu den Kosten des Trampolins könnt ihr also noch die Miete für einen Minibagger hinzurechnen. Was aber tun wenn’s regnet? Klar nicht springen und reingehen. Was aber tun nach dem Regen? Die Kuhle wird sich vollsaugen mit Wasser und ein Springen ist unmöglich ohne nasse Füße zu bekommen. Ihr müsst also warten bis das Wasser versickert oder verdunstet ist.

Vorteile

Bei einem Ingroundtrampolin wird die Sicht in den Garten nicht behindert sondern ihr könnt euch immer noch der grünen Wiese und den blühenden Blumen erfreuen. Dadurch dass es nur wenige Zentimeter über dem Boden liegt, ist die Verletzungsgefahr kaum gegeben. Ihr benötigt auch keine Aufstiegsleiter. Beim Inground kann direkt losgesprungen werden.

Fazit: Für mich persönlich ist das Ingroundtrampolin im Gegensatz zu einem „normalen“ Trampolin mit Sicherheitsnetz keine Verbesserung. Es ist sehr viel Vorarbeit notwendig und bei Regen kann auch nicht gleich gesprungen werden. Klar versperrt es euch nicht die Sicht aber das reicht für mich nicht aus, um zu einem Ingroundtrampolin zu greifen.

 

Klapptrampolin

Es tummeln sich eine Vielzahl von Trampolinanbietern auf den Markt. Ihr bekommt zig Größen, verschiedene Farben und Formen. Da die richtige Auswahl zu treffen ist gar nicht so einfach. Bei meinem Surfen im World-Wide-Web ist mir vor ein paar Tagen ein ganz besonders Trampolin begegnet. Rahmen und Sprungfläche sowie alle anderen Teile sind wie bei fast allen anderen Trampolinen auch.
Dieses Sprunggerät verfügte über ein ganz spezielles Netz. Ich guckte nicht schlecht als ich mir ein Filmchen darüber angeschaut habe. Das Netz selbst ist einklappbar. Die Netzpfosten verfügen über so eine Art Scharnier, so sind die Pfosten ganz easy weggeklappt.

 

Das Klapptrampolin

 

Nachteile

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, mein erster Blick sagte mir allerdings: Hält das Ding auch wirklich wenn mal jemand dagegen fällt oder bricht es ganz einfach weg? Die Idee allein hat mich schon begeistert. Nachdem ich mir einige Filme bei Youtube angeschaut habe, konnte mich auch die Mechanik überzeugen. Auf den zweiten Blick wirft es allerdings ein paar Fragen auf. Die klappbare Stange ist relativ kurz und quasi die Verlängerung zu den Netzpfosten. Die Verlängerung verfügt über eine integrierte Stange, die geklappt werden kann. Auf diese Stangen werden die Netzpfosten gesetzt und mit der Stange verschraubt.

Vorteile

Bei einem sich angekündigten Sturm oder auch wenn das Trampolin schnell mal weggestellt werden muss, kann das klappbare Netz durchaus von Vorteil sein. Die Kosten für das gesamte Trampolin halten sich ebenfalls in Grenzen, doch fehlen mir hier die Langzeiterfahrungen über Stabilität und Haltbarkeit.

Fazit: Für mich eine Alternative zu anderen Trampolinen. Vorteilhaft sind der Umgang und auch die einfache Bedienung (laut Youtube Film). Wie oben schon beschrieben bin ich bei der Haltbarkeit doch etwas skeptisch und würde mich wahrscheinlich eher für ein Trampolin mit einem starren Netz entscheiden.

Ich hoffe, ihr konntet euch einen kleinen Überblick verschaffen und verabschiede mich bis zum nächsten Mal.

 

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