In&Outs bei Trampolinen – Was ist Trend?

In and Outs - Trampolintrends

13 Okt In&Outs bei Trampolinen – Was ist Trend?

Was ist im Moment angesagt und was ist Trend? Lest hier alles über lustige, ungewöhnliche und coole In & Outs im Bereich Trampolin.

In&Outs bei Trampolinen – Was ist Trend?

 

Jedes Jahr aufs Neue müssen wir uns mit Neurungen und Trends rumschlagen. Sei es in der Mode, bei Frisuren oder im Freizeit und Sportbereich. Bei manchen Trends schlagen wir eher die Hände vors Gesicht und andere sind ganz Lustig. Trendiger Trend oder doch nur Blender Trend? Schauen wir doch mal.

Farblich gesehen sind im Jahr 2017 beispielsweise knallige Farben oder Pastellfarben angesagt. Eine Farbe die sich beispielsweise Greenery nennt. Für mich ein ganz normales Apfelgrün. Da sind wir übrigens bei noch einem Trend. Warum verschwindet die deutsche Sprache immer mehr aus unserem alltäglichen Gebrauch? Alles muss kompliziert verenglischt werden. Greenery oder Pink Yarrow. Warum nur?

Sagt doch einfach grün und pink. So aber auch saudumme Sprichwörter. Ich gebe zu, manche sind ganz lustig. Was sollen aber unsere Kinder daraus lernen? „Enjoy your Life in Full Trains“ oder „How horny ist that then?“ Worte wie Anti aging (nicht altern), Boom (Aufschwung), Company (Firma) oder auch Fashion (Mode). Meine Großmutter würde sich im Grabe umdrehen. Also merket, nicht alle Trends sind „cool“ (knorke) aber aus unserem heutigen Leben leider kaum noch wegzudenken. Sich nur noch auf Deutsch zu verständigen fällt uns immer schwerer. Kein Trend für mich.

Was zum Teufel hat das jetzt aber mit Trampolinen zu tun? Nicht so viel, aber auch hier möchten wir Trends aufzeigen. Manche sind ganz brauchbar und andere hingegen sind eher murks (immer aus meiner Sicht).

 

 

Überzelt für Trampoline

Fangen wir an mit einem Zelt für das Trampolin. Wenn wir uns vor Augen führen, dass ein Trampolin ein Sportgerät ist, macht ein Zelt wirklich wenig Sinn. Klingt für mich eher nach Lounge und nicht wie Leibesertüchtigung. Auf den Internetseiten der Hersteller liest man immer wieder, dass ein Trampolin nicht nur zum Hüpfen da ist, sondern auch ein Ort zum Spielen, Lesen und Träumen. Wie bitte? Warum kauf ich nicht einfach ein stinknormales Zelt. So bekomm ich die Kinder nie weg vom Gameboy. Statt Sport macht der kleine Fingergymnastik beim Tetris zocken. Außerdem ist es mir als Vater viel zu umständlich das Zelt erst zu montieren und wenn es dann mal nicht gebraucht wird, wieder abzunehmen. Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Zelte laut Bewertungen nicht nur schlecht zu befestigen sind. obendrein auch wohl nicht immer UV-Beständig. Viele Kunden beklagen sich sogar, dass es bei Sturm abgerissen wurde. Seien wir mal ehrlich, bei Sturm oder stärkeren Wind muss ich es immer abbauen. Da wir hier oben im Norden sitzen also eine immer wiederkehrende Prozedur. Kein Trend für mich. Preislich müssen wir gar nicht drüber sprechen. Die Teile kosten meist weit über hundert Euro. Ich zahle also für mein Trampolin 200€ und dann nochmal 150€ für ein Überzelt damit mein Kind nicht sportet sondern faulenzt. Für mich ein Trend für die Tonne und nicht lohnenswert.
Baby

 

Shop: Die 490cm Trampoline von Ampel 24

 

Basketballkorb für Trampoline

Ein Trend der den Sport unterstützt und nicht wie das Zelt, das Abhängen. Rein von der Sache finde ich so ein Korb am Trampolin schon ganz geil und man kann sich mal so richtig „auspowern“. Endlich mal wie Michael Jordan den Ball mit einem krachenden Slamdunk in den Korb stopfen. So entwickeln sich auch schnell richtig kleine Matches und die Zeit vergeht wie im Fluge. Cooler Trend für Sportfreunde. Beachtet aber bitte, dass das Trampolin im hohen Maße belastet wird. Empfohlen ist es immer in der Sprungtuch Mitte zu hüpfen. Davon weicht ihr natürlich ab und Federn, Sprungtuch, Netz und evtl. Randabdeckung sind einer Mehrbelastung ausgesetzt. Betrachten wir aber nur den allgemeinen Trend und den „Funfaktor“ (Spaß), kann ich Basketballkörbe für Trampoline aber durchaus empfehlen. Nicht umsonst statten sich immer mehr Trampolinhallen mit Basketballcourts aus. Wundert euch aber am nächsten Tag nicht über Gelenkschmerzen in den Füßen oder Muskelkater, es ist tierisch anstrengend.

 

Trampboards für Trampoline

Für mich ein absolut neuer Trend. Habe den Begriff vorher noch nie gehört. Kurz zu Erklärung: Trampboards sind aus Schaumstoff gefertigt und ähneln Snow-. bzw. Skateboards. Der Springer ist mit beiden Füßen mit dem Trampboard verbunden. Laut einigen Herstellerangaben soll dies zu weniger Verletzungen führen. Es können so meist höhere und auch gewagtere Sprünge getestet werden. Die Teile sind ultraleicht und für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Ein Pendant dazu, sind die TrampSki. Ebenfalls aus Schaumstoff gefertigt, sehen Sie aus wie kleine Skier. Hier können versierte Skiläufer oder solche die es werden wollen, Sprünge üben, die Sie nachher auf der Piste wiederholen können. Trendiger Trend mit Potenzial. Beim TrampSki sind Stürze aber wahrscheinlich nicht ganz so unangenehm wie auf der Piste. Viele Nutzer mokieren sich, dass sich bei den Produkten immer nur ein Springer zurzeit auf dem Trampolin aufhalten darf. Die Verletzungsgefahr sei viel zu groß.

Copyright All Rights Reserved © 2013 Bounceboards, LLC. US Patent No. 6,196,558 and 7,748,722

 

Auch hier ist ein Trend an seltsamer Produktbewertung zu erkennen. Erstens weißt jeder Trampolinhersteller daraufhin, dass nur eine Person zu gleich hüpfen sollte und zweitens, sollte es tatsächlich mal zu einem Fall kommen, das mehrere Personen gleichzeitig springen, ist dort die Gefahr einer Verletzung genauso hoch. Dumme Menschen denken über diesen Aspekt aber natürlich nicht nach. Erst bewerten und irgendwann mal das Hirn einschalten. Naja, das soll jetzt nicht Thema sein, dass eigentlich gute Produkte kaputt rezensiert werden, dennoch ist hier ein Trend zu erkennen. Für mich sind Boards und Skier eine gute Sprungalternative. Auch für nicht Wintersportler macht es bestimmt super Fun. Einfach mal was anderes als nur zu hüpfen.

 

 

 

Sprungzähler für Trampoline

Dieses kleine „Gadget“ (Zubehör) ist meist für heimische Fitnesstrampoline bestimmt. Wie der Name schon sagt, zählt es die Sprünge beim Hüpfen und soll wesentlich genauer sein als beispielsweise eine „Handyapp“ (Mobiltelefonapplikation). Befestigt wird das Gerät einfach am Rahmen des Trampolins. Die Empfindlichkeit lässt sich je nach Gewicht und Intensität einstellen. So habt ihr immer einen Einblick über eure erbrachte Leistung. Die meisten Geräte zeigen ebenfalls den Kalorienverbrauch an. Für mich stellt es zwar keinen richtigen Trend dar, ist aber dennoch eine schöne Spielerei um das Trampolinspringen noch spannender zu gestalten.

 

Unterwassertrampoline

Oder auf Neudeutsch: Aquafitness. Das Prinzip ist schnell erklärt. Ein eigens konzipiertes Unterwassertrampolin mit Saugnäpfen einfach auf den Schwimmbadboden stellen und loshüpfen. Es gibt dafür eigens Kurse die in vielen Sportvereinen oder Schwimmbädern angeboten werden. Die Trampoline sind Chlorbeständig und meist für Wassertiefen bis 150 cm geeignet. Die Trampolingrößen variieren, 1×1 Meter ist aber gängig. Eigentlich ist es Wassertreten ala Kneipp in moderner Form. Wobei Kneipp auch mehr war als nur ein kurzer Trend. Wummernde Beats und eine heiße Anleiterin rundet Aquafitness ab. Ob „Joggen“ (laufen) auf der Stelle, kleine Sprünge, Hüpfen auf einem Bein, Kniebeugen oder verschiedenartige Übungen. Eigentlich ist Aquafitness wie Minitrampolinspringen in der heimischen Bude. Was macht es dann aber so besonders?
Unter Wasser muss man ca. nur 1/10 seines Gewichtes tragen. Es ist demnach gut für die Gelenke und Muskeln. Gleichzeitig werden Ausdauer, Koordination und Balance trainiert. Eine Stunde Wasserhüpfen verbrennt ungefähr 1000 Kalorien. Es lohnt sich also mal so einen Kurs zu besuchen. Speziell für Menschen mit Gelenkproblemen oder Fettleibigkeit macht Aquafitness Sinn um den Körper wieder auf Vordermann zu bringen und um eventuell noch ein paar Pfunde zu verlieren. Für noch mehr Effektivität kann man sich auch Gewichte um die Fußgelenke binden bzw. mit Hanteln trainieren. Für mich persönlich ist es auf jedenfalls mal einen Versuch wert. Für jeden der sich sportlich gerne verausgabt, auf Wassersport steht und Trampolinspringen liebt, der sollte es auch versuchen. Wollt ihr ein Teil für den heimischen Pool? Dann müsst Ihr zwischen 500€-xyz€ investieren. Toller Trend mit viel Potenzial.

Jumping Fitness

Ein Trend mit einem trendigen Namen, nicht….. Powertrampolinspringen gab es vorher nur in Fitnessstudios. Lautes Technogeballere und eine schreiende Trainerin die einen zu fast masochistischen Spielchen verführt. In den Videos die ich mir angeschaut habe, sehen die Teilnehmer anfänglich noch glücklich aus. Nach 10 Minuten Knochenmühle aber eher fertig und abgeschmiert wie eine russische Tupolew. Diese Form von Hüpfen ist eine Mischung aus „Aerobic“ (Gymnastik) und Jogging. Koordiniertes hüpfen, auf der Stelle laufen und seitlich hüpfen sind nur ein paar Übungen. Das Ganze in einem Affenzahn eine Stunde lang ohne Pause. Die nächsten Tage müssten sie mich aus dem Bett schweißen, da ich dann wahrscheinlich bewegungsunfähig bin. Mittlerweile verkaufen verschiedene Menschen „DVDs“ (runde Scheiben mit Loch für Filme) mit diversen Powerjump (kraftvolle Sprünge) Übungen für zuhause. Alter das poltert vielleicht. In einer Etagenwohnung eher ein nicht so guter Trend. Am besten noch auf dem schönen Dielenboden. Ein bisschen Spaß muss für mich immer dabei sein und das hier ist reines Gekeule ohne Sinn und Verstand. So gehen die Geschmäcker aber natürlich auseinander. Jeder nach seiner „Fasson“ (Vorliebe). Für mich ist es nix. Trend Daumen nach unten.
Jumping Fitness

Shop: Minitrampolin

Dies soll auch erstmal reichen mit Trends und nicht Trends. Für mich waren spannende Sachen dabei, die man durchaus mal testen könnte. Scheut euch also auch nicht mal einige Sachen auszuprobieren. Vor allem die Wassergymnastik hat es mir angetan. Falls Ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt, schreibt uns einfach eine Mail oder in die Kommentare. Bis dahin macht es gut und gut Sprung.